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Warum bekommen gerade wir kein Kind?

Eine einfache Frage, auf die es vielfach keine einfache Antwort gibt. Soviel vorweg: Für die westlichen Industrieländern wird der Anteil an zunächst ungewollt kinderlosen Paaren auf 10 und 15 % geschätzt. Ohne ärztliche Unterstützung müsste heute etwa jede sechste bis siebte Partnerschaft dauerhaft kinderlos bleiben.

Fruchtbarkeitsstörungen können ihre Ursache bei der Frau (20 % bis 30 %) oder beim Mann (30 % bis 40 %) haben. Häufig sind auch beide Partner (15 % bis 30 %) von einer Einschränkung ihrer Fruchtbarkeit betroffen. Bei 5 % bis 10 % ist eine Ursache für die ungewollte Kinderlosigkeit trotz sorgfältiger Untersuchungen nicht erkennbar; man spricht dann von einer idiopathischen Störung.

Nur selten beruht die ungewollte Kinderlosigkeit auf angeborenen Krankheiten. Vielmehr entsteht sie durch erworbene Veränderungen und äußere Einflüsse, die das Wunderwerk unseres Organismus beeinflussen.

Fruchtbarkeit ist individuell unterschiedlich, ohne dass deshalb eine Krankheit vorliegen muss. Allerdings haben sich die Rahmenbedingungen, seien sie nun persönlicher oder gesellschaftlicher Natur, in den letzten Jahrzehnten verändert. Aber es kein Grund für Sie zu verzweifeln oder gar zu resignieren, wenn sich Ihr Kinderwunsch bisher nicht erfüllt hat. Nur selten ist es schicksalshaft, wenn Ihre Familiengründung bisher nicht geglückt ist.


Wie hoch ist unsere natürliche Schwangerschaftserwartung?

Die natürliche Schwangerschaftserwartung des Menschen ist altersabhängig und wird entscheidend vom Lebensalter der Frau bestimmt. Die Ursache für die relativ niedrige Schwangerschaftserwartung pro Eisprung ist darin begründet, dass sehr viele Eizellen nach der Befruchtung neu entstehende genetische Veränderungen aufweisen. In jungen Jahren liegt die Schwangerschaftserwartung zwischen 30 und maximal 40 % pro Zyklus. Mit zunehmendem Lebensalter müssen mehr Eizellen befruchtet werden, bis eine von ihnen einen normalen Chromosomensatz aufweist, der damit die ungestörte Entwickung eines Embryos ermöglicht. Mit anderen Worten: die natürliche Schwangerschaftserwartung nimmt mit steigendem Lebensalter ab und erreicht nur noch 10 % im Alter von 40 Jahren.


Sollten wir ärztliche Unterstützung suchen?

Ohne Empfängnisverhütung und bei regelmäßigem sexuellen Zusammenleben können sich etwa 60 % aller Paare nach sechs Monaten und etwa 85 % aller Paare nach Ablauf eines Jahres über eine eingetretene Schwangerschaft freuen.

Von ungewollter Kinderlosigkeit spricht man erst dann, wenn nach Ablauf eines Jahres keine Schwangerschaft eingetreten ist. Es erscheint unter Berücksichtigung der altersabhängigen Schwangerschaftserwartung sinnvoll, dass Frauen jenseits des 37. Lebensjahres bereits früher ärztlichen Rat einholen, ohne diesen Zeitablauf abzuwarten.

Ungewollte Kinderlosigkeit kann im Einzefall zu Konflikten in der Partnerschaft führen. Bitte denken Sie stets gemeinsam daran, dass Schuldzuweisungen unangemessen sind. Wenn der unerfüllte Kinderwunsch Ihre Partnerschaft über Gebühr belastet, können Sie auch hier professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.


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Letzte Änderung am: 16.07.2015
 
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Crispinusstraße 12
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