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Natürliche Schwangerschaftsrate
Von der Eizellreifung zur Befruchtung
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Von der Eizellreifung zur Befruchtung
 

Zeugung und Schwangerschaft: Was geschieht im weiblichen Körper? Was bei den meisten Paaren problemlos funktioniert, ist ein überaus fein abgestimmter und komplexer Vorgang, der nachfolgend in seinen Grundzügen skizziert ist.


Die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) der Frau bildet zahlreiche Hormone. Für das Heranreifen der Eizelle und den Eisprung sind zwei Hormone von besonderer Bedeutung:

                                         das follikelstimulierende Hormon (FSH) 

                                         das luteinisierende Hormon (LH)

FSH bewirkt das Wachstum des Eibläschens (Follikel), das LH mit seinem steilen Anstieg in der Mitte des Zyklus löst den Eisprung (Ovulation) aus und unterstützt die zweite Zyklusphase nach der Ovulation. Zum Eisprung kommt es etwa 14 Tage nach Beginn der letzten Regelblutung, der Follikel platzt und die jetzt befruchtungsfähige Eizelle wird vom Eileiter (Tube) aufgenommen. Der verbleibende Follikel wandelt sich in den sogenannten Gelbkörper um.

Im Eileiter treffen die Samenzellen (Spermien) auf die Eizelle. Diese haben bereits eine Wegstrecke zurückgelegt: Zuerst durch die Schleimbarriere des Gebärmutterhalses, dann durch die Gebärmutterhöhle und schließlich durch einen Teil des Eileiters.

Einer Samenzelle gelingt es schließlich, in die Eizelle einzudringen, und wenige Stunden später verschmelzen dann mütterliche und väterliche Erbanlagen. Neues menschliches Leben ist entstanden und die ersten Zellteilungen des Embryos beginnen.

Eigenbewegungen des Eileiters transportieren diesen jungen Embryo innerhalb von vier bis sechs Tagen in die Gebärmutterhöhle. Dort nistet er sich in die durch Hormone des Eierstocks vorbereitete Schleimhaut ein (Implantation).

Von diesem Zeitpunkt an werden Signalstoffe - vor allem das Schwangerschaftshormon (humanes Chorion-Gonadotropin; hCG) - an den mütterlichen Organismus abgegeben. Sie sorgen in den nächsten Wochen für den Erhalt des Gelbkörpers im Eierstock. Dieser Gelbkörper, der seinen Namen wegen seiner gelben Farbe trägt, produziert das Gelbkörperhormon (Progesteron).

Mit fortschreitender Schwangerschaftsdauer übernimmt schließlich der Mutterkuchen (Plazenta) die weitere Hormonproduktion zum Erhalt der Schwangerschaft.

Wenn keine Befruchtung erfolgt ist oder sich der Embryo nicht in die Gebärmutterschleimhaut einnistet, bleiben die Hormonsignale an den mütterlichen Organismus aus und es bildet sich kein dauerhafter Schwangerschaftsgelbkörper. Als Folge dieser fehlenden Signale wird die Progesteronproduktion im Gelbkörper eingestellt, die nicht mehr benötigte Gebärmutterschleimhaut stößt sich ab und die Regelblutung setzt ein.



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Letzte Änderung am: 04.02.2008
 
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